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KOALA-LAND
Phascolarctos cinereus Goldfuß

Koalas leben in Ostaustralien. Ihre Verbreitung erstreckt sich vom nördlichen Queensland bis ins südliche Victoria. Obwohl sie auf Bäumen leben, gehören sie nicht zu den Kletterbeutlern, sondern zu den Beuteltieren. Sie sind mit den Wombats verwandt.

Im Normalfall sind Koalas Einzelgänger. Dies gilt nicht für die Jungtiere, die noch bei der Mutter leben, und auch nicht während der Paarungszeit von September bis Januar. Die Männchen versuchen in dieser Zeit einen Harem mit drei oder vier Weibchen aufzubauen.

Das Junge wird sehr früh und unterentwickelt mit einem Gewicht von einem halben Gramm geboren. Es muss von alleine in den Beutel kriechen und sich an eine der Zitzen festsaugen. Dort verbringt er die nächsten sieben Monate. Um sich an die schwer verdaulichen Blätter zu gewöhnen, isst er die vorverdauten Eukalyptusblätter aus dem After der Mutter.

Nach dem Verlassen des Beutels verweilt er einige Zeit auf dem Rücken der Mutter. Mit 1 ½ Jahren verläßt er die Mutter ganz und geht seinen eigenen Weg, als Einzeltier.
Sein Aussehen ist durch das dichte, wollig-mollige Fell mit dem Beutel und durch den schwarzen nackten Nasenrücken charakterisiert, der Schwanz fehlt völlig. Durch die kräftigen Krallen an allen Zehen ist der Koala perfekt an das Baumleben angepasst. Die Körpergröße beträgt zwischen 50 und 80 cm, das Männchen ist größer als das Weibchen.

Die Koalas schlafen vierzehn Stunden täglich, den Rest des Tages essen sie ein halbes Kilo Eukalyptusblätter und bewegen sich wenig, um Energie zu sparen. Das liegt an den wenigen Mineralien und Kalorien in den Blättern. Obwohl es Unmengen von Eukalyptusarten in Australien gibt, bevorzugt der Koala nur einen Bruchteil. Das Essverhalten ist jahreszeitlich abhängig. Zehn Monate im Jahr isst er die Blätter des Mannabaumes. Da der Baum mehr Blausäure im Winter als im Sommer produziert, weicht der Koala im Winter auf andere Arten aus, um nicht vergiftet zu werden.

(Infos von Jaleh, www.tier.de)

 

 

 

Koalas sind in der Regel sehr ruhige und bedaechtige Tiere. Sie gelten allgemein als daemmerungs- bzw. nachtaktiv. Sie schlafen mindestens 14 Stunden , sind aber auch tagsueber munter.

Mit ihren besonders geformten Haenden und Fuessen sind sie gut fuer das Klettern in Baeumen ausgestattet. Mit den langen Zehen und rauhen Ballen koennen sie sich sehr gut in den Baeumen halten.

In der Paarungszeit setzen die Maennchen Duftmarken und versuchen, die Weibchen anzulocken. Teilweise versuchen sie einen kleinen Harem zu bilden. In der Paarungszeit kommt es auch zum Aufeinandertreffen von Männchen im Kampf um Territorien und Weibchen. Dann sind diese Tiere gar nicht mehr so possierlich und friedvoll! Ihre Geschlechtsreife erreichen Weibchen nach zwei Jahren, die Maennchen nach 3 bis 4 Jahren.

Gut einen Monat nach der Paarung kommt normalerweise ein Junges zur Welt. Bei seiner Geburt wiegt es bis zu 6 g. Kurz nach der Geburt klettert das Junge in den Beutel der Mutterund saeugt an der Milchzitze.
Im Beutel verbringt es die ersten sieben Monate seines Lebens, bevor es sich auf Pflanzenkost umstellen muss.

Damit sich die Mikroorganismen beim Jungtier entwickeln, muss es einen speziellen Brei, den die Mutter ausscheidet, als zusaetzliche Nahrung fressen.

Das Muttertier traegt dann das Junge noch etwa ein Jahr lang auf dem Ruecken. Es klettert dort nur herunter, um bei der Mutter zu trinken.

(Infos von www.webpinguin.de)